Die Rezepte

Zweierlei Cupcakes mit Cranberries

Zutaten

Für das Topping:

  • 1 Tüte Puddingpulver Vanille
  • 2 EL feiner Zucker
  • 400 ml Milch
  • 200 g gesalzene, weiche Butter (Zimmertemperatur)
  • 150 g Puderzucker

Für den Teig (Variante 1)

  • 100 g getrocknete Cranberries (einige Cranberries für die Dekoration zurücklegen)
  • 1 Eiweiß
  • 100 g brauner Rohrzucker
  • 1 Eigelb
  • 2 weitere Eier
  • 50 g gemahlene Mandeln
  • 100 g in kleine Stücke geschnittene oder gezupfte Marzipanrohmasse
  • 150 g gesalzene Butter
  • 150 g Vollkorn-Weizenmehl

Für den Teig (Variante 2)

  • Zutaten wie oben, jedoch:
  • gemahlene Mandeln durch gemahlene Haselnüsse ersetzen
  • Marzipanrohmasse durch 50 g Nutella ersetzen

Zubereitung

  1. Aus der Milch, dem Zucker und dem Puddingpulver nach Packungsanweisung, aber mit den oben angegebenen Mengen einen Pudding kochen. Anschließend sofort mit einer Folie abdecken, damit sich keine Haut bildet. Den Pudding abkühlen lassen.
  2. Backofen vorheizen auf Ober-/Unterhitze etwa 180°C oder Heißluft etwa 160°C.
  3. Das Eiweiß steif schlagen und anschließend vorsichtig die Hälfte des Zuckers unterrühren.
  4. In einer weiteren Schüssel Eigelb, Eier, Mandeln (oder Haselnüsse), restlichen Zucker, die Butter und die Marzipanstückchen (oder das Nutella) verquirlen. Anschließend den Eischnee und die Cranberries kurz auf niedrigster Stufe unterrühren oder mit einem Löffel unterheben.
  5. Den Teig in 12 Muffinförmchen verteilen und im Backofen etwa 30 Minuten backen.
  6. Die Cupcakes in der Form kurz abkühlen lassen und dann auf ein Kuchengitter stellen, ganz abkühlen lassen.
  7. Für das Topping die gesalzene Butter mit dem Puderzucker cremig rühren, dann den Pudding vorsichtig unterrühren. Alle Zutaten sollten die gleiche Temperatur haben, damit sie nicht gerinnen.
  8. Die Cupcakes mit der Creme und den zurückbehaltenen Cranberries dekorieren.

Gestreifter Käsekuchen

Zutaten

Für den Mürbeteig:

  • 100 g Zucker
  • 100 g Butter
  • 1 Ei
  • 225 g Vollkorn-Weizenmehl
  • 1 TL Backpulver

Für die Füllung

Creme 1:

  • 250 g Magerquark
  • 250 g Mangopüree
  • 100 g Zucker
  • 1 Packung Puddingpulver Vanille

Creme 2:

  • 500 g La Faissanelle Frischkäse
  • 25 g Kakaopulver
  • 100 g Zucker
  • 1 Packung Puddingpulver Vanille

Zubereitung

  1. Aus Zucker, zimmerwarmer Butter, Ei, Mehl und Backpulver einen Mürbeteig zubereiten. Diesen in einer Springform ausrollen und mit den Händen einen Rand von ca. 3 cm kneten.
  2. Den Mürbeteig für mindestens eine halbe Stunde in den Kühlschrank geben.
  3. Backofen vorheizen auf ca. 175°C.
  4. Für die Füllung in zwei verschiedenen Schüsseln die Cremes mit den jeweilige Zutaten anrühren. Dann in die Mitte der Springform mit dem Mürbeteig mit einem großen Esslöffel immer abwechselnd etwas von den Cremes übereinanderschichten, nicht verrühren. Dadurch entsteht das Streifenmuster.
  5. Den Kuchen etwa 60 Minuten im vorgeheizten Backofen backen. Mit einem Holzstäbchen prüfen, ob er gar ist.

Vache de Chalais mit Knoblauch-Olivenöl überbacken

Zutaten

  • Französischer Weich-oder Schimmelkäse: Vache de Chalais
  • eine fein gehackte frische Knoblauchzehe
  • zwei EL ungefiltertes, natives Olivenöl
  • etwas grob gemahlener Pfeffer

Zubereitung

  1. Die gehackte Knoblauchzehe mit dem Olivenöl verrühren.
  2. Den Käse in eine geeignete kleine Auflaufform geben
  3. Das Knoblauchöl über den Käse geben
  4. Mit frisch gemahlenem Pfeffer bestreuen
  5. Bei 200°C in den Backofen geben, nach ca. 10 Minuten den Grill zuschalten und den Käse backen, bis er Blasen wirft und schön gebräunt ist

Hähnchenbrustfilet

mit violetter Kräuter-Senfkruste

Zutaten

  • 4 Hähnchenbrustfilets (jeweils etwa 150 g)
  • etwa 5 EL gehackte frische Kräuter, z.B. Rosmarin, Salbei, Thymian, Basilikum, Zitronenthymian
  • 1 Glas violetter Senf (200 g)
  • 100 g Salzstangen
  • Olivenöl
  • gegebenenfalls etwas Wasser
  • Salz und schwarzer Pfeffer (frisch gemahlen)

Zubereitung

  1. Die Hähnchenbrustfilets mit wenig Salz und etwas Pfeffer in Olivenöl in einer Pfanne scharf anbraten, bis sie leicht gebräunt sind.
  2. Backofen vorheizen auf etwa 140-150°C.
  3. Die Filets in eine mit Olivenöl bestrichene Auflaufform geben.
  4. Die Salzstangen in einen Gefrierbeutel geben, diesen verschließen und mit einem Nudelholz walzen, bis die Salzstangen teilweise zu Bröseln und zu feinem Mehl zerkleinert sind.
  5. In einer Schüssel den Senf, die Kräuter und die Salzstangen miteinander verrühren und Olivenöl zugeben, bis die Paste klebrig ist. Eventuell für die richtige Konsistenz etwas Wasser zufügen und mit Pfeffer nachwürzen (Vorsicht, nicht salzen!).
  6. Die Filets mit der Paste bestreichen und in den Backofen geben, etwa 45 Minuten backen, bis das Fleisch gar und die Kruste knusprig ist.

Als Beilage eignen sich z.B. Süßkartoffeln, in Scheiben oder Würfel geschnitten und 15 Minuten in Salzwasser gegart.

 

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Die herzhafte Herausforderung

Am nächsten Tag habe ich mir etwas weniger Stress gemacht und erst mit dem Backen angefangen, als die Kinder schon im Bett waren.

Erstmal habe ich mir den französischen Weichkäse „Vache de Chalais“ angeschaut. Er war in Kastanienblätter eingeschlagen, mit einem Band verschnürt und zusätzlich in Folie eingewickelt. Ich vermutete also einen intensiven Duft beim Auswickeln, der aber ausblieb.

Auf der Packung war die Beschriftung, dass es bei diesem Käse zu Schimmelbildung kommen könne, das aber normal sei. Zudem sei der Käse mit zunehmender Reifung aromatischer. Das brachte mich zu der Entscheidung, den Käse möglichst pur zu lassen, um seinen Geschmack nicht zu verfälschen.

Ich habe aus dem Olivenöl, und einer Zehe frischem Knoblauch sowie etwas Pfeffer eine Marinade hergestellt, die ich über den Käse gegeben habe und ihn dann im Backofen gebacken und kurz übergrillt, bis er eine schöne Bräunung bekam.

 

Das Olivenöl muss man einen Moment im Mund behalten. Dann entwickelt sich ein intensiver Olivengeschmack und es ist angenehm pikant.

Das Ergebnis ließ uns das Wasser im Munde zusammelaufen. Die Kombination war auch sehr lecker, leider war der Käse etwas enttäuschend. Das lag vermutlich daran, dass er noch nicht reif genug war, um ausreichendes Aroma zu entwickeln. Leider ließ die Backherausforderung es ja nicht zu, ihn länger liegen und reifen zu lassen. 😉

 

Als nächstes stellte ich aus dem violetten Käse, dem Olivenöl, den Salzstangen und frischen Kräutern eine Marinade her, mit der die angebratenen Hähnchenbrustfilets in einer Auflaufform bestrichen wurden.

Das Ergebnis war ein zartes Hähnchenbrustfilet mit einer knusprigen Senf-Kräuterkruste. Der violette Traubenmost-Senf gab der Kruste eine sehr intensive, kräftige Note. Schade eigentlich, dass ich dafür den ganzen Senf aufgebraucht und mir nicht noch etwas übrig gelassen habe. Als Beilage haben wir dazu Süßkartoffelscheiben gegessen.

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Die süße Herausforderung

Das Wochenende habe ich also zum Backen genutzt, angestiftet von der Metro-Backherausforderung, die ich im Metro-Genussblog gefunden habe.

Eigentlich ist das ja hier gar kein echtes Food Blog. Jedenfalls nicht, wenn ich mir die Profis anschaue, die bei der Herausforderung auch noch mitgemacht haben. Bisher blogge ich und häufig geht es dabei auch ums Essen und Kochen, weil mir sowohl das eine als auch das andere großen Spaß macht!

Für Samstag also stand eigentlich Besuch an, es lag also nahe, etwas zum nachmittäglichen Kaffee und Kuchen herzustellen. Dass eines unserer Kinder dann krank wurde und wir den Besuch absagen mussten, hat mich nicht am Backen gehindert – die Backwerke wurden später an die Nachbarn verteilt. Sie haben sich gefreut!

Sonntag habe ich dann den herzhaften Teil gemacht – und es wurde ein leckeres Abendessen daraus, das mein Mann und ich sehr genossen haben, als die Kinder schon im Bett waren. 😉

Hier nochmal die Zutaten:

  • ungefiltertes Olivenöl von Barbera
  • ein Glas Nutella als Ersatz für die leider nicht vorhandene Schokoladen-Espresso-Creme
  • brauner Rohrzucker, zu meiner Freude fair gehandelt
  • getrocknete Cranberries
  • Salzstangen
  • gesalzene Butter von Echiré
  • französischer Frischkäse La Faisselle mit 0% Fett
  • französischer Weichkäse (scheinbar mit Schimmel, aber noch in Blätter eingepackt 😉 )
  • violetter Senf mit Traubenmost
  • Vollkorn-Weizenmehl von Diamant
  • Marzipanrohmasse mit 63% Mandeln
  • Mangopüree

Ich war ziemlich spät dran, da die Backherausforderung ja am 31.12. zuende geht und ich mein Körbchen bei der Metro erst am 27.12. abends abholen konnte. Diesen Abend habe ich dann zum Brainstorming genutzt und bin am nächsten Morgen direkt einkaufen gefahren, um die dazu passenden Zutaten einzukaufen.

Das sind die Ideen, die daraus entstanden sind:

Es gab Cranberry – Cupcakes in zweierlei Variationen – mit Marzipan und Mandeln sowie mit Nutella und Haselnüssen, einen Streifenkuchen (Zitat meines Sohnes: „Das ist kein Zebra-Kuchen, Zebras sind schwarz-weiß!“) mit Kakao und Mangopürree und am nächsten Tag dann mit Knoblauchöl gebackenen französischen Weichkäse sowie Geflügelbrustfilet mit einer knusprigen Kräuter-Senfkruste.

Ich werde zunächst berichten, die Rezepte folgen am Ende.

Angefangen habe ich mit den Cupcakes. Erst wird das Topping vorbereitet. Dafür musste zunächst ein Vanillepudding gekocht werden und erstmal abkühlen. In der Zwischenzeit konnte ich schnell einkaufen gehen.

Anschließend wurden die zwei verschiedenen Teige angerührt – einer mit Marzipanstückchen und gemahlenen Mandeln, einer mit Nutella und gemahlenen Haselnüssen.

 

Schnell in die Förmchen gefüllt und in den Ofen geschoben

Zum späteren Unterscheiden bekamen die Cupcakes in der Marzipan-Mandel-Variante ein Häubchen.

Da mein Sohn aber kein Marzipan mag, wurden die Nutella-Nuss-Cupcakes direkt in der Kinderversion geliefert.

Als nächstes widmete ich mich dem gestreiften Kuchen. Dafür stellte ich zunächst einen Mürbeteig aus dem Vollkornmehl her, der dann erstmal in den Kühlschrank musste.

Währenddessen rührte ich die zwei verschiedenen Cremes an. Eine mit Magerquark und dem Mangopüree, eine mit dem La Faissanelle Frischkäse und Kakaopulver.

Das Mangopüree hatte eine sehr angenehme, intensiv gelbe Farbe

Die beiden Cremes werden dann abwechselnd löffelweise immer in die Mitte auf dem Mürbeteig gefüllt. Sie sollen dabei nicht  verrührt werden. Durch das Zerlaufen der Cremes entsteht das Streifenmuster.

Der fertige Kuchen schmeckte lecker nach dem feinen Mangopüree und hatte eine zarte Kakaonote.

Das waren zunächst die süßen Gebäcke. Die Herzhaften folgen gleich im nächsten Teil.

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Die Zutaten

Heute habe ich also die Zutaten für die Backherausforderung abgeholt.

Im Körbchen waren drin:

  • ein Olivenöl
  • ein Glas Nutella als Ersatz für die leider nicht vorhandene Schokoladen-Espresso-Creme
  • brauner Rohrzucker
  • getrocknete Cranberries
  • Salzstangen
  • gesalzene Butter
  • französischer Frischkäse
  • französischer Weichkäse (scheinbar mit Schimmel, aber noch in Blätter eingepackt 😉 )
  • violetter Senf
  • Vollkornmehl
  • Marzipanrohmasse
  • Mangopürree

Na, ich bin sehr gespannt. Werde jetzt erstmal nachdenken. Mit einem Glas Wein. Oder zwei… 😉 Ihr werdet dann an dieser Stelle mehr von mir hören – und am Ende hoffentlich auch gern für mich abstimmen, wenn es euch gefallen hat?

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Herausforderung

Hallo liebe Leser und Leserinnen,

ich hoffe, ihr hattet alle schöne Weihnachten.

Hier wurde fleißig gekocht, die Ergebnisse werde ich demnächst in einem eigenen Blogpost verarbeiten.

Was jetzt ansteht (weil ich ja sonst zu viel Zeit hätte 😉 ), ist die Metro-Backherausforderung. Ich habe mich dort angemeldet und soeben auf den letzten Drücker einen Termin zum Abholen der Ware vereinbart. Das werde ich heute am späten Nachmittag machen und bin schon sehr gespannt, welche Zutaten auf mich warten. Weiteres werdet ihr dann natürlich hier nachlesen können. Ihr dürft mir die Daumen drücken, dass ich was draus machen kann!

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Bergische Küche

Weil ich demnächst Kochkurse geben werde, muss ich ja vorher fleißig ausprobieren, ob die Rezepte auch funktionieren. Das ein oder andere werde ich sicher verwenden, einige vielleicht auch nicht.

Heute gab es jedenfalls Kartoffel-Quark-Plätzchen, da es ja auch kindertauglich sein musste.

Es ging wirklich schnell und lecker war es auch noch.

Während die Kartoffeln kochen, kann man schon die restlichen Zutaten zusammenrühren. Wenn man schnell ist, schafft man in der Zeit auch noch die Joghurtsauce, die es dazu gibt. Sonst macht man sie halt, während die ersten Plätzchen schon in der Pfanne brutzeln.

Das Endergebnis hat gut geschmeckt und es waren wirklich viele…damit könnte man eine ganze Kompanie versorgen oder mindestens ein zweites Mal davon essen.

Hier das Rezept (ergibt ca. 28 Stück):

Für die Plätzchen:

1 kg Kartoffeln
1 Zwiebel
1 Knoblauchzehe
Kräuter (z.B. Petersilie und Schnittlauch, geht auch als TK-Kost)
500 g Magerquark
4 Eier
ca. 250 g Mehl
50 ml Pflanzenöl (Rapsöl z.B. schmeckt neutral)

Für die Sauce:

3 Becher Joghurt
1 Knoblauchzehe
Salz und Pfeffer
Kräuter und/oder Sprossen nach Geschmack

Die Kartoffeln werden geschält, gewaschen und in Salzwasser gegart. Anschließend die Kartoffeln mit einem Stampfer zerkleinern.
In der Zeit den Knoblauch pressen und die Zwiebel und die Kräuter fein hacken. Eier aufschlagen und alles mit dem Quark in eine Schüssel geben.
Den Kartoffelbrei dazugeben und (z.B. mit einer Küchenmaschine) zu einem Teig verkneten. Evtl. nachsalzen.
In einer Pfanne etwas von dem Öl erhitzen und mit zwei Esslöffeln Teigportionen hineingeben, von beiden Seiten kusprig braun braten. Je nach Bedarf nach ein bis zwei Pfannenfüllungen Öl nachgießen.

Für die Sauce die Knoblauchzehe pressen und mit dem Joghurt verrühren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Je nach Belieben noch Kräuter oder Sprossen hinzufügen.

Dazu passt gut ein frischer Feldsalat.

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Grillgemüse

Dieses Grillgemüse wird gleich in eine leckere Vinaigrette getaucht und damit zu einem tollen Grillgemüse-Salat.
Für die Vinaigrette habe ich dieses Mal statt Honig Lemon Curd genommen. Das gibt ein bißchen Süße und eine feine zitronige Note. Mir schmeckt’s!

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Neumodischer Kram

„Was ist denn das wieder für ein neumodischer Kram?“ habe ich mir gedacht, als ich das erste Mal von Cake-Pops hörte.
Was, ich soll Kuchen backen, um ihn direkt wieder zu zerbröseln und mit irgendeiner Créme zu vermatschen? Neeeeee….

Doch!

Ich habe es nämlich ausprobiert. Weil ich einfach neugierig bin. Fazit: Die Dinger sind echt lecker. Und man hat unglaublich viele Gestaltungsmöglichkeiten, was die Dekoration angeht. Da stecke ich allerdings noch in den Kinderschuhen.
Und keine Frage: Die Kinder fliegen darauf. Kuchen am Stiel, knallbunt und süß, war doch klar. 🙂

Es ist ein bißchen zeitaufwändig, das stimmt schon. Zumindest, wenn man den Kuchen selber backt. Man kann allerdings auch Fertigkuchen oder Tortenboden nehmen, wenn man es mal eilig hat. Den Geschmack und auch den (Kalorien)gehalt kann man noch verändern, indem man entweder Buttercreme, Mascarpone oder etwas leichteren Frischkäse verwendet. Und dann rollt man erstmal… und rollt…und rollt…

Gar nicht so einfach fand ich es, die Cake Melts in der richtigen Temperatur zu schmelzen und auf die Kugeln aufzubringen.

Was nicht so gut geklappt hat, war das mit der Kuvertüre. Die ist wirklich schwierig zu bearbeiten. Scheinbar ist sie mir zu heiß geworden, obwohl ich sie nur vorsichtig im Wasserbad erwärmt hatte, dann hat sie geklumpt und war zu fest, um sie aufzustreichen. Habe dann „Kuchenglasur vanille, weiß“ genommen *hüstel* und das hat besser geklappt. An dieser Stelle muss ich also noch dazulernen.

Dann kommen natürlich noch Streusel drauf. In allen Farben und Formen. Man kann aber auch z.B. Gesichter aufmalen oder sich andere Dekorationen ausdenken.
Das Ergebnis ist jedenfalls gut angekommen!

…..noch Fragen? 😉

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Neues aus dem Backofen

Leider komme ich viel zu selten zum Schreiben. Trotzdem will ich aber noch von den leckeren Datteln-Speck-Scones berichten, die ich neulich (nach)gebacken habe. Das Rezept habe ich von einer Freundin bekommen, nachdem ich ihre so lecker fand!

Sie schmecken herzhaft und leicht süß. Man kann sie also genauso gut nachmittags zum Kaffee wie abends zum Partybuffet essen. Am Besten eigenen sie sich eigentlich nachmittags zur Tea-Time.

Die Kombinantion klingt erstmal ungewöhnlich, da ich aber furchtbar gerne Datteln oder auch Pflaumen im knusprigen Speckmantel esse, wenn es sie irgendwo gibt, ist es doch nur einen kleinen Schritt weiter, diesen Geschmack in einem Stück Gebäck einzufangen.

Und hier sind sie:

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Erster Eindruck vom neuen Einkaufszentrum

Heute morgen hab ich es mir dann auch mal angeschaut. Hier also mein erster oberflächlicher Eindruck von unserem neuen Einkaufszentrum in Solingen: Dem Hofgarten.

Ich bin mit meiner kleinen Tochter durch die Gänge gestreift, habe ein paar Fotos Handyschnappschüsse gemacht und es erstmal auf mich wirken lassen.
Was mich hauptsächlich interessiert hat war nicht, welche Läden hier vertreten sind, sondern ob das Zentrum kinderfreundlich/-tauglich ist.

Wenn man in Solingen aufgewachsen ist, ist es irgenwie ein komisches Gefühl, genau dort ins Parkhaus hineinzufahren, wo man früher immer ins Karstadt-Parkhaus gefahren ist. Und doch ist alles jetzt anders.

Als erstes angenehm aufgefallen sind mir die automatischen Schiebetüren, die vom Parkhaus zu den Aufzügen führen. Hier kann man sowohl mit Rollstuhl als auch mit Kinderwagen ohne Hindernis zu den Aufzügen gelangen.

In der Einkaufspassage angelangt, sind wir erstmal durch die Gänge gelaufen, die meisten Geschäfte hatten so früh am Morgen noch geschlossen; sie öffnen, bis auf einige Ausnahmen, erst um 10 Uhr.
Es gibt überall Sitzgelegenheiten in Form von nachgemachten Baumstämmen, die zu einer kleinen Pause einladen. Darüber hinaus gibt es sogar Massagesessel, die ich aber nicht ausprobieren konnte, ich war ja mit Kleinkind unterwegs.

Heute haben die Rolltreppen funktioniert ;-), so dass wir weiter nach oben gefahren sind. Nach einem kleinen Schaufensterbummel landeten wir oben in der Gourmetmeile. Hier gibt es tatsächlich eine Ecke, in der Eltern mit (Klein-)kindern Platz finden, es gibt Mikrowelle und Flaschenwärmer und einen Maltisch für die Kleinen. Wie oft diese Ecke dann besetzt ist, wenn es mal wirklich voll wird, bleibt abzuwarten.

Wir haben dann tatsächlich auch ein äußerst bezahlbares Frühstück bekommen und verspeist. Die anderen Lokale konnten und wollten wir um die Uhrzeit noch nicht testen (Döner und asiatisch ist einfach nichts fürs Frühstück), ich werde aber sehr gerne demnächst mal Sushi im Yellow River essen!

An dieser Kinderecke kamen wir natürlich auch nicht vorbei. Vermutlich können Eltern hier sehr lange entspannt Kaffee trinken, während die Kinder beschäftigt sind, nur sollte man einen großen Geldbeutel mitbringen, die Fahrzeuge kosten extra. Man kauft an einem Automaten Münzen, die man dann einwerfen muss. (Psssst…ich habe noch zwei, das wissen meine Kinder aber nicht… 😉 )

Anschließend waren wir noch im Edeka einkaufen. Er eignet sich vermutlich nicht für den Großeinkauf einer vierköpfigen Familie (aus preislichen Gründen), ist aber gut sortiert und hat auch Lebensmittel, die ich in anderen Solinger Supermärkten nie oder eher selten finde. Z.B. kann ich endlich mal wieder meine Balsamico-Zwiebeln machen, da ich Perlzwiebeln bekommen habe!

Last but not least gefiel mir, dass der Parkscheinautomat von der Bedienhöhe auf Rollstuhlfahrer ausgerichtet ist. Meine Tochter fand es aber auch ganz toll, dass sie den Parkschein allein hineinstecken konnte! Sie schaute nur etwas enttäuscht, dass es im Rückgabefach heute nicht geklimpert hat, da ich passend bezahlt habe. 😉

Was ich heute nicht herausgefunden habe: Ob es bei den Toiletten auch Wickelmöglichkeiten gibt und ob es in diesem Parkhaus breitere Parkplätze gibt, die auch für Eltern mit Kinder(wage)n freigegeben sind.

Fazit: Macht erstmal einen guten Eindruck und ich werde bestimmt wiederkommen, auch zum Bummeln ohne Kinder.
Dass ich dabei die restliche Innenstadt vernachlässige, halte ich bisher für unwahrscheinlich, denn der Kaufhof bleibt ja dort und ein paar andere Geschäfte (z.B. Bioladen) sind im Hofgarten nicht vertreten. Ich kann mir eher vorstellen, dass ich nun häufiger zum Einkaufen in der eigenen Stadt bleibe, weil ich nun in unserer Innenstadt ein größeres Angebot habe, statt in unsere Nachbarstädte auszuweichen (wie bisher). Wie sich das ganze dann weiter entwickelt, bleibt abzuwarten. Ich stehe dem Ganzen erstmal aufgeschlossen gegenüber.

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