Blüten im Herbst

Es ist bereits Oktober, also Herbst. Ich habe aber in unserem Garten noch so einige Blüten gefunden, die ich mal fotografiert habe. Leider kann ich die nicht alle benennen, ich erfreue mich einfach so daran.

Bartnelke


Astern


Kletterrose


Zierkohl



Auf der Wiese haben wir einige solch kleiner Erdhäufchen gefunden. Ich habe keine Ahnung, was das ist. Wenn ich es nicht besser wüsste, würde ich sagen, Wattwürmer. 😉

Diese Woche sollte man wohl noch in vollen Zügen den goldenen Oktober genießen! Leider habe ich so wenig Zeit, die wunderbar farbenprächtigen Blätter und Bäume zu fotografieren, aber ich freue mich einfach so daran und ein bißchen Sonnenschein dazu ist wirklich Balsam für die Seele und seeeeeehr gut fürs persönliche Stimmungsbarometer!

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Backen mit Stevia, Teil 2

Am Samstag kam das Päckchen mit dem neuen Stevia-Granulat an. Dieses wird in dem Stevia-Backbuch benutzt, das ich derzeit durchprobiere. Es enthält nicht nur reinen Stevia-Extrakt, sondern darüber hinaus noch Inulin und Oligofructose.

Inulin ist ein Ballaststoff und zählt zu den präbiotischen Nahrungszusatzstoffen. Er findet sich z.B. in Joghurt, aber auch Wurst als Fettersatzstoff bzw. um den Ballaststoffanteil zu erhöhen und soll den Geschmack, die Textur und das Mundgefühl verbessern. Er wird nicht im Dünndarm verstoffwechselt, sondern im Dickdarm durch Bakterien umgebaut. Wie bei anderen Ballaststoffen auch wird dadurch eine gesunde Darmflora im Dickdarm gefördert und kann u.a. die Stuhlmenge erhöht und die Verdauung gefördert werden, das führt aber unter Umständen zu Flatulenzen. Inulin ist nicht insulinwirksam und daher auch für Diabetiker geeignet.

Oligofructose ist ebenfalls ein Mehrfachzucker, der ähnlich wie Inulin wirkt und als Zuckeraustauschstoff verwendet wird.

Siehe auch Inulin und Oligofructose bei Wikipedia.

Für mich wichtigster Bestandteil ist natürlich das Steviolglycosid, Auszug aus der Stevia-Pflanze. Ich übe mich ja gerade darin, das zum Süßen statt Zucker zu verwenden, was aber wegen der Dosierung und des Nachgeschmacks nicht so ganz einfach ist.

So, das Stevia-Granulat war also da und ich wollte mir ein neues Rezept aus dem Backbuch aussuchen. Eigentlich sollte es ein Schokoladenkuchen werden, aber der Sohn protestierte und behauptete: „Ich mag aber keine Schokolade!“ (Was definitiv nicht den Tatsachen enspricht… *g*) Also weitergeblättert und ein anderes Rezept genommen. Da ich noch ein einzelnes unbenutztes Tütchen Gewürzblütenmischung („Flower Power“ von Sonnentor) da hatte, das einer Probierpackung entstammte, habe ich mich für Orangentörtchen entschieden.
Der angerührte Teig sah zunächst so wenig aus (und die Blütenmischung, die schon ganz darin gelandet war, hatte einen so intensiven Geschmack), daß ich schnell die doppelte Menge daraus gemacht habe.

Es waren am Ende doch recht viele, da der untergeschlagene Eischnee das Volumen doch ganz schön vergrößert hat. 😉

Flugs noch kindertauglich gemacht… (*hüstel* jaaaaa… Schokoguss und bunte Streusel auf mit Stevia gebackenen Muffins ist etwas kontraproduktiv, aber erhöht die Toleranz!)

…. noch Fragen? 😉

Geschmackstest bestanden. Trotzdem gewöhnungsbedürftig. Es ist nun aber so, daß die Gewürzblütenmischung stark dominiert, ich also den lakritzigen Nachgeschmack von Stevia gar nicht so gut beurteilen kann. Ich meine aber, er wäre schon deutlich weniger, als beim Bananenkuchen, bei dem ich reinen Stevia-Extrakt verwendet habe.

Ich bleibe also am Ball und als nächstes wird es dann vermutlich doch der Schokoladenkuchen. Da kann ich dann gut vergleichen, denn mit Schokoladenkuchen kenne ich mich aus! 🙂

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Parkhausfrust

Immer wieder ärgere ich mich über die zu schmalen Parkplätze in Parkhäusern (und im Übrigen auch auf Parkplätzen in der Innenstadt oder an Supermärkten).

Über dieses Problem wird auch in letzter Zeit häufiger in den Medien berichtet. Es gibt tatsächlich eine Verordnung, die vorschreibt, wie groß ein Parkplatz mindestens sein muss. Nämlich 2,30 m. Das ist aber ganz schön knapp, wenn man bedenkt, daß die Autos in den letzten Jahren immer breiter geworden sind.

Liebe Parkhausbesitzer und -erbauer! Der Parkplatz muss mindestens so breit sein, er darf aber auch größer sein! Da wünsche ich mir mehr Kundenorientiertheit!

Ich selber kann mich ja vielleicht, wenn ich auch nicht ganz so schlank bin, noch irgendwie aus der Tür herausquetschen, wenn ich in so einer engen Parklücke stehe.

Ich habe aber zwei kleine Kinder, die in ihren Kindersitzen beide hinten sitzen. Da muss ich, um sie an- und abzuschnallen, herauszuheben oder ihnen zu helfen, beide Türen ausreichend weit öffnen können! Erst recht, wenn eines noch in der Babyschale liegt, die man in der Regel ja mit aus dem Auto nimmt. Das ist in vielen Parkhäusern unmöglich!!

Behindertenparkplätze gibt es gerade noch, aber Familien- oder Mutter-Kind-Parkplätze ganz, ganz selten. Ein großes Lob an Ikea in Düsseldorf, hier gibt es sie nämlich. Auch Lidl hat Kinderwagenparkplätze, die breiter sind und nah am Eingang liegen.

Und eine große Rüge an alle faulen Leute, die dort parken, obwohl sie nicht ein einziges Kind dabei haben, weil sie da vielleicht zwei Meter Fußweg sparen!!

Klar, daß jetzt nicht gleich alle Parkplätze breiter gemacht werden (können). Ich plädiere aber für die Einrichtung von Familienparkplätzen in JEDEM Parkhaus und zwar in ausreichender Menge! Es würde ja unter Umständen reichen, die Behindertenparkplätze dafür auch freizugeben, die sehe ich nämlich ganz oft leerstehen.
Einige Parkhäuser / Geschäfte machen es ja schon vor, ich wünsche mir möglichst viele, die diesem guten Beispiel folgen!

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Backen mit Stevia, Experiment Teil 1

Heute hab ich dann also das erste Mal mit Stevia gebacken.

Dazu habe ich einen Rest Stevia-Pulver verwendet, den ich mal vor ein paar Jahren im Internet bestellt hatte. Ich weiß leider nicht mehr, welche Reinheitsstufe und welches Produkt es genau ist (ich habe es seinerzeit in ein neutrales Glas umgefüllt).

Im Rezept ist die Rede von „Stevia-Granulat“, das ich so nicht kenne. Ich habe einfach eine ähnliche Menge genommen.

Es ist ein Bananen-Hirse-Kuchen geworden.

Gut, daß ich ihn einmal fotografiert habe, als er noch in der Form war:

Als ich ihn aus der Form herausgenommen hatte, ist er leider auseinandergefallen. Ich hatte sie zwar eingefettet, aber ich hätte sie noch mit Semmelbröseln auskleiden sollen.

Nun ja, er ist jedenfalls gar und auch wenn er kaputt ist, der Geschmack bleibt ja der Gleiche. Den Kindern wird es egal sein. 😉
Apropos Geschmack! Das war natürlich jetzt das Interessanteste.
Süß genug ist er auf jeden Fall, aber nicht zu süß. Die enthaltene Banane schmeckt man angenehm heraus. Der Tochter und mir hat er schon mal gut geschmeckt, mal sehen, was später der Rest der Familie dazu sagt. Und wieder herumgedreht sieht er ja gar nicht mal so schlecht aus! 😉

Er hat durch das Stevia doch einen leicht lakritzigen Nachgeschmack. Das stört mich nicht, aber ich könnte verstehen, wenn man das nicht mag.

Fazit: Ich wede weiter experimentieren. Erstmal werde ich wohl schauen, ob ich das in allen Rezepten erwähnte Stevia-Granulat bekomme, damit ich die Dosierungen besser einhalten kann. Vielleicht schmeckt das auch weniger nach Lakritz?
Und dann werde ich weiter backen und probieren und wer sich als Testperson zur Verfügung stellen möchte, kann sich gerne melden! 🙂

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Schlaumeier

Heute gab es nach dem Abendessen ein Eis (übrigens selbstgemacht aus püriertem Obst mit Joghurt).
Der Sohn sinnierte …. „und Süßigkeiten sind ja nicht gut für die Zähne, das hat mir der Mann in der Apotheke gesagt. Aber Eis ist ja eine Kaltigkeit!“ 😀

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Kindliche Logik

Wenn wir Essen kochen / warm machen, ist es ja oft erstmal zu heiß und der Kurze soll es kalt pusten. So sagt man es ja im allgemeinen Sprachgebrauch. Er sagt aber dann „Mama, ist das Essen jetzt schon warm geworden?“ Für uns hört sich das so an, als hätten wir es erwärmt, aber für ihn ist das total logisch, wenn es vorher zu heiß und jetzt essbar warm ist. Ungewohnt, aber eigentlich total logisch!

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Stevia

Seit einiger Zeit nun trinke ich meinen Kaffee schon mit Stevia statt Süßstoff. Leider mag ich Kaffee nur mit Milch und süß, möchte aber auf Zucker verzichten. Süßstoff ist mir aber aus veschiedenen Gründen eigentlich unsympathisch und daher bin ich froh, daß Stevia nun auch offiziell als Lebensmittelzusatz zugelassen und frei verkäuflich ist.
(Auch vorher habe ich schon welches genutzt, man musste nur wissen, woher man dieses als „Kosmetikum“ bekommt ;-))
Mittlerweile sind die Stevia-Produkte auch besser geworden, so daß es z.B. „Süßstoff“-Tabletten gibt, die kaum noch nach Lakritz schmecken, was mich im Tee nicht stört, aber im Kaffee schon.
In heißen Tee kann man sogar direkte Stevia-Blätter geben und muss den Umweg um eine Synthetisierung der Inhaltsstoffe gar nicht gehen.

Nun finde ich es ein wenig schwierig, Stevia zu dosieren. Man braucht nur solch geringe Mengen davon, da es eine bis zu 450-fach stärkere Süßkraft als Zucker besitzt, daß z.B. beim Backen einfach die
Menge des Zuckers für die richtige Konsistenz fehlt. Kürzlich habe ich mir das das Stevia-Backbuch gekauft. Ich bin schon sehr gespannt darauf, die Rezepte nachzubacken. Leider kommen einige Zutaten darin vor, die ich nicht einfach so im Haus habe (z.B. Reissirup), so daß ich vorher wohl nochmal ins Reformhaus oder den Bioladen muss, sonst hätte ich natürlich voller Elan schon längst losgelegt.
Sobald es erste Ergebnisse gibt, werde ich an dieser Stelle berichten!

Wer mehr über das Thema Stevia lesen möchte: Wikipedia-Artikel

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„Ich hab das mal irgendwo gelesen“

Wenn man, wie ich, nach der oben genannten Methode Gartenarbeit betreibt, erlebt man bisweilen ein paar unangenehme Überraschungen.

In diesem Frühjahr haben wir Stroh um die Erdbeerpflänzchen ausgelegt. Ich hab nämlich mal gelesen, daß man das so macht. Angeblich mögen die heranreifenden Erdbeeren es nicht, auf nassem Boden zu liegen und sollen die Erde nicht berühren. Deswegen heißen sie auf englisch ja auch „straw“berries, also Strohbeeren. Klang für mich ja erstmal logisch.

Wir hatten auch eine gute Ernte. Nicht viel auf einmal, aber doch fast jeden Abend eine Handvoll, die von uns vernascht wurden. Leider mussten wir etwa die Hälfte der Ernte mit den Schnecken teilen. :-/

Nachdem nun die Erntezeit vorbei war und die Erdbeeren anfingen, neue Ausleger auszutreiben, wollte ich das Stroh entfernen – und – uaaaaahhhhhh… stellte fest, daß darunter und dazwischen alles schimmelig war! Fies! Irgendwas habe ich als entweder falsch gelesen oder mir falsch gemerkt. Diese Methode scheint mir durchaus verbesserungswürdig.

Nachdem das Beet von Stroh und Schimmel befreit und frisch geharkt war, haben die Erdbeeren übrigens wunderbar ausgetrieben und sich vermehrt, so daß ich nächstes Jahr auf eine noch bessere Ernte hoffe.

Dann werde ich allerdings das mit dem Stroh weglassen und dafür lieber rechtzeitig Schneckenkorn verteilen. Frei nach der Methode „trial and error“, meine zweitliebste bei der Gartenarbeit. 😉

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Wie man Kinder glücklich macht

…mit ganz einfachen Mitteln. Meistens jedenfalls. Da reicht oft ja schon eine Klopapierrolle und ein bißchen Phantasie.

Dieses Mal allerdings hat der Papa eine Handvoll Schalter, Knöpfe & Co. und ein paar Tütchen LEDs in die Hand genommen und dem Sohn eine tolle Rakete gebaut. Das hat eine ganze Weile gedauert, weil man ja mit zwei Kindern abends eher todmüde ins Bett fällt, statt noch an solchen Projekten herumzuwerkeln. Aber nun ist es vollbracht!

Wir hatten am Wochenende einen strahlenden Sohn, der „Hallo Erde, hallo Erde! Ich kann noch nicht nach unten kommen. Die Rakete muss erst noch getankt werden!“ ins neue Spielzeug rief und ansonsten beschäftigt war, alle Schalterfunktionen zu untersuchen und Lämpchen zum Leuchten zu bringen. Schön!

 

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