Nussige Kohlsuppe

nussige-kohlsuppeMal wieder haben sich ein paar Reste aus dem Kühlschrank mit ein paar zusätzlichen Zutaten zu einer würzigen, winterlichen Suppe zuammengefunden. Spitzkohl ist für mich ein wunderbares Gemüse. Er kann wie Weißkohl oder Wirsing verwendet werden, schmeckt aber etwas milder und die Blätter sind zarter – deswegen eignet er sich auch hervorragend als Rohkost. Zudem ist er besser bekömmlich als Weißkohl. Er enthält Vitamin B1 und B2, Betacarotin, Kalium und Ascorbigen, das sich beim Kochen zu Vitamin C entwickelt.

Zutaten

  • 2 Kohlrabiknollen
  • 1/2 Bund Staudensellerie
  • 1 Spitzkohl
  • 2 Zwiebeln
  • 1 EL Curry Madras
  • 2 TL Curry English
  • 2 TL Curryblätter*
  • 1 Stück Ingwer
  • 1 Bio-Zitrone
  • 1 Banane
  • 1,5 l Gemüsebrühe
  • 100 g Crème fraîche (oder mehr)
  • ggf. Johannisbrotkernmehl
  • 100 g gehackte Haselnusskerne
  • 50 g gehackte Mandeln
  • Chiliflocken
  • Meersalz
  • ca. 1 EL Würzmischung Baharat Saba’a (oder ähnliche Gewürze verwenden, z.B. Kreuzkümmel, Paprikapulver, gemahlenen Koriander und Kardamom – je nach Geschmack)
  • Salz, Pfeffer
  • Olivenöl

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Zubereitung

  1. Kohlrabi schälen, Staudensellerie putzen und beides in Stücke schneiden und in den Crockpot / einen großen Topf geben.
  2. Den Spitzkohl halbieren, den Strunk herausschneiden. Die Hälften jeweils in Streifen schneiden, waschen und trockenschütteln. Die eine Hälfte zur Seite stellen, die andere Hälfte zu Kohlrabi und Staudensellerie geben.
  3. Die Schale von der Zitrone abreiben, in einen Messbecher geben. Dann die Zitrone auspressen und den Saft ebenfalls zugeben.
  4. Currypulver, Curryblätter und Pulver für die entsprechende Menge Gemüsebrühe ebenfalls in den Messbecher geben, alles mit 1,5 Liter heißem Wasser aufgießen.
  5. Den Ingwer schälen und in Stücke schneiden (die man hinterher gut wiederfindet).
  6. Die Brühe mit den Gewürzen in den Crockput / Topf gießen. Den Ingwer auf das Gemüse legen. Im Crockpot 5-6 Std. auf AUTO (1 Std. HIGH und 4-5 Stunden auf LOW) garen. Im Topf etwa 20 Minuten kochen, bis das Gemüse gar, aber noch bissfest ist.
  7. In der Zwischenzeit die Nüsse und Mandeln mit etwas Olivenöl in eine Pfanne geben, mit der Gewürzmischung, Chiliflocken und Meersalz würzen, dann anrösten, bis sie duften und leicht braun werden. Zur Seite stellen.
  8. Vor dem Fertigstellen der Suppe die Zwiebeln schälen und in Streifen schneiden. Zusammen mit dem Spitzkohl, Salz und Pfeffer mit etwas Olivenöl in einer Pfanne anbraten, bis die Mischung anfängt zu bräunen.
  9. Am Ende der Garzeit den Ingwer herausnehmen (er lässt sich einfach nicht gut pürieren, sondern bleibt faserig in den Messern hängen), Crème fraîche und die Banane zur Suppe geben, dann pürieren und ggf. nachwürzen.
  10. Den angebratenen Spitzkohl zur Suppe geben und dann mit dem Nuss-Topping servieren.

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Tipp

Das Nuss-Topping mache ich immer in anderen Variationen mit verschiedenen Kräutern oder Gewürzen. Es peppt jede Suppe auf und spielt nochmal mit den Konsistenzen im Mund – die weiche, pürierte Suppe, der bissfeste, angebratene Spitzkohl und dann die knusprigen Nüsse dazu! Es dürfen auch grober gehackte Nüsse sein, als die gekauften. Verwenden kann man gerne alle Arten von Nüssen – Cashews, Paranüsse, Haselnüsse, Mandeln, Erdnüsse – der eigenen Phantasie sind ja wie immer keine Grenzen gesetzt. 😉

 

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