Polnische Küche: Zurek (Podkarpacie)

P1070033Die Sauermehl-Essenz, einer der Grundbestandteile dieser Suppe, kann zwar auch selbst angesetzt werden. Dies dauert aber mehrere Tage und man kann sie auch fertig im Glas kaufen. Ich selbst hatte Zurek noch nie gegessen. Es schmeckt so ganz anders, als mein deutscher Gaumen es gewohnt ist, aber überraschend lecker. Ich finde ja, das deftige Gericht passt richtig gut zum Herbstwetter, auch wenn mein polnisches Rezeptbuch behauptet, es werde zu Ostern gegessen. (vermutlich wegen der Eier, die man dazu reicht?)

Zutaten

  • 1 Bund Suppengrün
  • 1 Glas Sauermehl-Brühe / Zur (500 ml)
  • 50 g Schinkenspeck
  • 300 g polnische Wurst (weiß oder geräuchert)
  • 4 mittelgroße Kartoffeln
  • 1 Lorbeerblatt
  • Majoran
  • 2 EL frisch geriebener Meerrettich
  • 2 EL Sahne
  • etwas Mehl
  • Salz und Pfeffer
  • (hartgekochte Eier)

Zubereitung

  1. Aus dem Suppengrün, dem Schinkenspeck und dem Lorbeerblatt mit einem Liter Wasser eine Gemüsebrühe kochen. (Suppengrün und Schinkenspeck grob würfeln, alles zusammen etwa 1 Stunde kochen und dann durch ein Sieb gießen.)
  2. Die Kartoffeln schälen und in Streifen schneiden. Zur Brühe geben und kochen, bis sie weich sind.
  3. Unter Rühren langsam die Sauermehl-Brühe angießen.
  4. Mit Majoran, Salz und Pfeffer würzen, aufkochen.
  5. Die Wurst in Würfel oder Scheiben schneiden und zugeben.
  6. In einem Schüttelbecher Sahne mit Mehl vermixen und unter Rühren zugeben. Meerrettich ebenfalls zufügen und weiterköcheln. Die Suppe sollte schön dickflüssig sein.

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Info

Die Suppe wird meist mit hartgekochten Eiern gereicht, die entweder vor dem Servieren in die Suppe gekrümelt oder in Vierteln oder Achteln dazu gegeben werden. Sie wird traditionell an Ostern zubereitet.

 

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