Ein Sonntag mit frischen Brötchen

… will gut vorbereitet sein. 😉

Nachdem ich jetzt schon den zweiten Teil des Brötchenbackkurses besucht habe, wollte ich das Ganze natürlich selber einmal ausprobieren.

Wir haben mittlerweile gelernt, dass es verschiedene Möglichkeiten gibt, einen Teig herzustellen, und zwar zunächst die „indirekte Teigführung“, bei der ein Sauerteig und ein Vorteig hergestellt werden, die getrennt 24 Stunden gehen müssen, bevor sie mit weiteren Zutaten zu einem Hauptteig zusammengeführt werden.

Bei der „direkten Teigführung“ wird ohne Sauerteig gearbeitet und der Teig direkt als Ganzes hergestellt, muss aber für ein optimales Ergebnis genauso lange vorbereitet werden.

Da wir letzten Freitag im Kurs einen frischen Sauerteig erhalten haben, habe ich natürlich zunächst mal nach der ersten Methode gebacken. Für die Brötchen, die am Sonntagabend zum Abendessen fertig waren, habe ich am Samstagnachmittag angefangen zu arbeiten.

Es wurde also zunächst einmal der Sauerteig mit dem sogenannten Anstellgut angerührt und der Vorteig, in dem Hefe enthalten ist. Der Sauerteig bleibt abgedeckt bei Zimmertemperatur 24 Stunden lang stehen, der Vorteig eine Stunde bei Zimmertemperatur und dann 23 Stunden im Kühlschrank.

Am nächsten Tag werden beide Teige mit Mehlsorten, Eigelb, Honig, Salz und Wasser zum sogenannten Hauptteig verknetet, der dann weitere 2,5 Stunden gehen muss. Ich hatte ihn nicht mit einer Folie, sondern in einer Tupperschüssel mit Deckel abgedeckt. Vorsicht: in die Luft geschossene Deckel machen ganz schön Lärm, wenn sie auf dem Boden aufschlagen! 😉

Die weiteren Schritte haben wir dann fotografisch festgehalten:

Der Teig ist schön aufgegangen

Der Teig ist schön aufgegangen

Der Teig wird auf eine behmehlte ARbeitsfläche gegeben

Der Teig wird auf eine behmehlte Arbeitsfläche gegeben

Unter den Teig fassen und ihn vorsichtig in Form ziehen, so dass in etwa ein Rechteck entsteht

Unter den Teig fassen und ihn vorsichtig in Form ziehen, so dass in etwa ein Rechteck entsteht

Nun wird der Teig insgesamt dreimal gefalten. Zwischen den Faltungen jeweils den Teig etwas flach drücken, nicht ziehen und nicht ausrollen!

Nun wird der Teig insgesamt dreimal gefalten. Zwischen den Faltungen jeweils den Teig etwas flach drücken, nicht ziehen und nicht ausrollen! Nach dem Falten jeweils umdrehen.

 

Mit einem Teigschaber in Streifen schneiden. Dann können die Brötchen entweder in Quadrate oder Rauten geschnitten werden oder jeweils eine Schlange gerollt und ein Knoten daraus geformt werden.

Mit einem Teigschaber in Streifen schneiden. Dann können die Brötchen entweder in Quadrate oder Rauten geschnitten werden oder jeweils eine Schlange gerollt und ein Knoten daraus geformt werden.

 

Die Teiglinge noch etwas ruhen lassen bzw. bei 50°C in den Backofen geben. Währenddessen immer mit Folie abdecken.

Die Teiglinge noch etwas ruhen lassen bzw. bei 50°C in den Backofen geben. Währenddessen immer mit Folie abdecken.

Die ersten Brötchen habe ich noch hell aus dem Ofen geholt und eingefroren. So können wir nächsten Sonntag sogar ohne viel Aufwand selbst gebackene Brötchen zum Frühstück essen!

Die ersten Brötchen habe ich noch hell aus dem Ofen geholt und eingefroren. So können wir nächsten Sonntag sogar ohne viel Aufwand selbst gebackene Brötchen zum Frühstück essen!

 

Fertig... und lecker!

Fertig… und lecker!

fertig2komposition

Sie sind wirklich sehr lecker gewesen und mit Frischkäse und Kräutern aus dem eigenen Garten erst recht! Leider waren sie nicht gaaaaanz so locker und fluffig wie im Brötchenbackkurs, da muss ich noch herausfinden, wo der Fehler lag. Vielleicht waren wir etwas zu ungeduldig und haben die Teiglinge zu schnell in den Ofen geschoben. Aber das ist ja alles nicht tragisch, ich muss einfach noch weiter üben! Die Familie wird sich freuen 😉

 

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