(Kleine) Brötchen backen

Am letzten Freitag war ich dann mal selbst Teilnehmerin in einem Kurs. Dessen Titel versprach, dass wir dort lernen können, Brötchen zu backen „wie die Profis“. Auch wenn dies erst der erste von drei Kursabenden war, kann ich sagen, wir wurde nicht enttäuscht!

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Backmeister Roman (ja, da kommt noch eine Fehlermeldung, er sagte aber, in zwei Wochen sei seine Website fertig) erzählte uns etwas über Sauerteig, über Brötchen, über das Backen und sagte vor allem: „Backen braucht Zeit. Wer keine Zeit hat, der sollte seine Brötchen doch lieber beim Bäcker kaufen“.

Eben weil ein Brötchenteig Zeit braucht, waren zwei Teige schon vorbereitet, ein dritter wurde am Kursabend angerührt und damit genau demonstriert, welche Konsistenz er haben muss und wie er dann noch weiter verarbeitet, z.B. gefaltet werden soll. Wir haben drei verschiedene Sorten Brötchen gebacken und sie waren alle sehr lecker und leicht und locker, wie man es vom Bäcker gewohnt ist – nur eben ohne Zusatz-oder Hilfsstoffe. Dieses Mal enthielten alle Sauerteig. Nächste Woche werden die gleichen Brötchen noch einmal mit einem etwas anderen Verfahren hergestellt, so dass wir einen Vergleich haben. Für den dritten Kursabend sind dann Spezialbrötchen wie z.b. mit Schinken oder Röstzwiebeln vorgesehen. Ich freue mich schon auf die nächsten beiden Kursabende, auf die leckeren Brötchen, die am Besten schmecken, wenn man sie noch warm genießt und die ganz vielleicht auch noch für den Samstagmorgen ausreichen und dann freue ich mich natürlich darauf, die Rezepte zu Hause selber auszuprobieren!

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Da diese Art, Brötchen zu backen, wohl nicht dafür geeignet ist, sonntagsmorgens mal eben schnell Brötchen zu machen, (7.00 Uhr: „Mamaaaaa…. ich hab Hunger! Kannst du aufstehen? Wann gibt es Frühstück?! Mamaaaa… steh doch jetzt mal auf, ich will was essen!“) werde ich wohl vorbacken und einfrieren, so wie der Backmeister es empfohlen hat. Lieber nur so etwa zu 80% backen und dann direkt einfrieren, so dass sie später direkt gefroren in den Ofen gegeben werden und fertig gebacken werden können, das sei besser, als ganz fertige Brötchen aufzubacken.

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Insgesamt gab es ziemlich viel Theorie an dem Abend und ich habe eine Menge Dinge gelernt, die ich auch noch nicht wusste. Alle Fragen wurden geduldig beantwortet und, was mir persönlich immer viel Freude macht, man merkte dem Kursleiter seine Leidenschaft für das Backen an – dankeschön und bis nächste Woche!

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