#BNFC14

„… und der Hashtag dazu ist #BNFC14. Bonn vor dem FC.“

So eröffnete Karin Krubeck das erste Bonner Foodcamp und sorgte damit direkt für einige Lacher und gute Stimmung.

Ich war gestern dabei und möchte von meinen Eindrücken berichten. Die sind nämlich ausnahmslos positiv!

Das Bonner Foodcamp hat Karin Krubeck organisiert in Zusammenarbeit mit Chefkoch.de und dem Bonner Kochatelier, das netterweise sowohl den mitreißenden Koch Klaus Velten, als auch die netten Mitarbeiterinnen und die Lokalitäten zur Verfügung stellte, die dafür perfekt geeignet waren.

In veschiedenen Sessions konnte man dann zu den veschiedensten Food-Themen etwas (kennen-)lernen und dazwischen wurde fleißig gemeinsam gekocht.

Jean-Marie Dumaine, Koch aus dem Restaurant „Vieux Sinzig“ kochte eine wunderbare Trüffel-Linsensuppe in zwei Variationen und es war einfach eine Freude, ihm dabei zuzusehen, während er dazu mit Leidenschaft vom Kochen und der französischen Küche erzählte. „In Frankreich bedeutet Küche Kultur … die Franzosen zelebrieren ihr Essen!“ war da in sympathischem französischem Akzent zu hören.

Zuvor hatte ich jedoch die Session „Zutaten für ein erfolgreiches Blog“ von Anja von Travel on Toast angehört und nehme davon sicher noch einige gute Tipps mit nach Hause, auch wenn meine Ziele sicher etwas anders liegen, als ihre.

Anschließend wurde erstmal gemeinsam gekocht. Ich wurde dabei zum Kartoffeln schälen verdonnert, was aber zu viert mit netter Gesellschaft und Gesprächen sogar Spaß gemacht hat und ganz flott von der Hand ging.

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Sobald die ersten Zwiebeln und der Knoblauch in den Pfannen brutzelten, begann es wunderbar zu duften und der ein oder andere bekam schon richtig Appetit. Bis das Essen für gut 60 Personen fertig war, mussten wir uns allerdings doch noch etwas gedulden. Das hat sich aber auf jeden Fall gelohnt. Zur Vorspeise wurde uns die Linsensuppe mit Trüfflen kredenzt und als Hauptgang gab es dann Kartoffelpüree mit Ratatouille und gefüllten Hähnchenbrustfilets. Dazu tranken wir Wasser, und zwar das richtige! Soledad von bonntouren.de (die übrigens auch das Wasser gesponsert haben) ist Wasser-Sommelière und stellte verschiedene Sorten Wasser sowie toll designte Flaschen vor, von denen die Teuerste aus den USA 120 EUR kostet („… enthält aber weniger Mineralien als das Bonner Leitungswasser“) und dies mit Begeisterung und auch einem humorvollen Augenzwinkern.

In der nächsten Session berichtete Sirid alias @Pixelponyo von Chefkoch.de über Food Photography und stellte neben Ausrüstung und Handwerkszeug auch noch ein paar Tipps zum Styling vor. Sehr nett fand ich die Idee, das zu fotografierende Essen vor einen Fernseher mit nettem Hintergrundbild zu positionieren. Werde ich sicher mal ausprobieren, sobald wir mal irgendwann unsere alte Möhre auf einen Flachbildschirm umgerüstet haben. 😉

Im Anschluss blieb ich gleich in der Lounge, um die Vorstellung des Portals yumwe.de zu erleben. Hier können sich Kochbegeisterte und -interessierte verabreden, um gemeinsam zu kochen oder sich bekochen zu lassen. Eine klasse Idee, wie ich finde. Schön wäre es, wenn sich auch aus meiner Region dort Leute anmelden, denn ich könnte mir gut vorstellen, zu der ein oder anderen Session einzuladen. Ich habe mich jedenfalls direkt noch am Abend auf der Plattform registiert.

Nun gab es ein legendäres Kuchenbuffet, zu dem viele Teilnehmer etwas beigesteuert haben. Es enthielt sowohl vegane oder lactose- bzw. allergenarme Kuchen als auch Kalorienebomben mit dem vollen Programm an gehaltvollen Inhaltsstoffen. Minitörtchen, Cake Pops, Pralinen, Käsekuchen, Schokotorte & Co. begeisterten die Foodies, die sich aber trotz vollem Bauch nicht davon abhalten ließen, in der letzten Session das Sweet Up zu besuchen.

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Ich selbst kannte Jay und Christian schon und habe stattdessen die spontane Session besucht, in der die vier Blogger Martin, Lars , Jochen und Christian über ihre Erfahrungen mit Social Food Events, wie z.B. das Meat Up in Köln, Männergrillen etc. und über den Küchenfunk-Podcast berichteten. Vielen Dank für das Teilen eurer Erlebnisse und den anschließenden Austausch darüber!

Leider war ich so satt, dass ich keinen der bereitgestellten Shokomonk-Riegel mehr vor Ort probieren konnte, habe mir aber ein paar mir zusagende Sorten mitgenommen, die genüsslich heute verkostet wurden. Lebkuchen war sehr lecker, Haselnuss-Crêpe gefiel mir noch etwas besser und richtig toll fand ich Karamell-Fleur-de-Sel!

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Fazit: Es war für mich ein rundum gelungener Tag! Ich habe sehr nette, anregende Gespräche geführt, tolle Leute kennengelernt, vor allem Twitterer, die ich bisher schon in meiner Timeline verfolgt habe; natürlich lecker gegessen und auch noch einiges dazugelernt. Danke an die Initiatorin Karin von Bonngehtessen.de und die Organisatoren Chefkoch.de, Kochatelier Bonn, allen, die sich die Mühe gemacht und eine Session vorbereitet haben!

On Top hatte ich sogar noch das Glück, ein Abo des Chefkoch-Magazins zu gewinnen! Yay!!

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Eine Antwort auf #BNFC14

  1. […] kann man auf der Plattform yumwe. Einen der Gründer lernte ich beim Bonner Foodcamp kennen. Er stellte die neue Internetseite und die Idee dahinter vor und das Konzept hat mir sehr gut […]

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